Zauberblatt
Hier wird in Zukunft eine Online-Version des Zauberblatts erstellt. Auf eure Hilfe beim Erstellen freuen wir uns, denn wir benötigen immer Leute, die Berichte schreiben und diese mit Bildern bereichern. |
Montag, den 21.11.2011
Themanabend zu ACAAN
Es gab zu diesem doch recht speziellem Thema eine rege Beteiligung die vielleicht auch etwas mit dem Geburtstag von Hans zu tun hatte der an diesem Abend alle Getränke übernahm dafür vielen Dank!
Weiter ging es mit dem Zaubern der Anwärter, auch da war wieder viel zu sehen wie die neben stehenden Bilder beweisen:
Dann kamen wir zum eigentlichen Thema ACAAN
das steht für Any Card At Any Number welches auch unter dem Begriff Berglas Effekt bekannt wurde.
Es gibt viele Lösungen von extrem clever aber extrem unpraktisch bis zu sehr einfach und auch noch praktisch und auch noch leicht vorzuführen wie die Version von Barry Richardson. Natürlich gibt es auch viele Versionen mit dem Memospiel, wie die von Al Baker, Tamariz, Aronson ...

Willfried mit eigenen Überlegungen zum Thema

Dieter zeigte verschiedene Versionen

Andreas demonstriert eine zweiphasige Routine von Aronson

Stefan zeigt die Al Baker Variante mit Einflüssen von Tamariz, und erörtert noch einige Ideen die zum Teil eher akademisch interessant sind.
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Oliver mit einer Version von ACAAN

Olaf mit dem Seil

Andreas mit einem Ausschnitt aus Seinem Kinderprogramm

Ivo zeigt eine seiner Kartenroutinen mit der er auch sein Prüfung bestreiten wird.
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Montag, den 07.11.2011
Seminar mit Bizzaro
Keiner von uns hatte vorher von diesem Künstler gehört, aber der Name hat Interesse geweckt und wir wurden nicht enttäuscht. Auch wenn man von einem Mann mit diesem Namen eher Blut und Ekel erwartet hat er mit Schwammbällen überrascht und das sehr positiv. Denn er hat einen färbenden Schwammball entwickelt der es in sich hat. Weiteres Highlight war sicherlich die verschwindende Flasche in der Tüte ... aber mit einer echten Flasche!!!
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Montag, den 03.10.2011 Seminar mit Rafael Benatar
In der Zeitschrift Genii wurde über Rafael sinngemäß folgendes geschrieben: Wenn ein Zauberer die Bühne betritt, dann kann man sich sicher sein, dass einerseits die Zuschauer nicht besonders begeistert sind, hereingelegt zu werden, sie aber andererseits für die Dauer der Vorstellung einmal an Zauberei glauben möchten. Rafael Benatar besitzt die seltene Gabe, diesen scheinbaren Widerspruch in einer perfekten Balance zu lösen.
Rafael ist nicht nur ausgebildeter Konzertmusiker von Weltruf - er ist auch Magier und Vordenker auf diesem Gebiet. Sei es sein Becherspiel, seine ausgefeilten Kartenroutinen, seine Münzeneffekte oder einfach nur seine Bühnenpersönlichkeit - Rafael ist stets der charmante Gentleman. Sein letztes Seminar wurde als 'hervorragend' beschrieben.
In diesem Jahr wird er seine Tournee im Herbst im deutschsprachigen Raum durchführen. Das Seminar beinhaltet Effekte für die Bühne, Close-Up und auch für den Salon und enthält neue Effkte von Karten über Münzen bis hin zu Tüchern und mentalen Effekten.
Hinzu kommen Gedanken über die Zuschauerbehandlung, das Einfügen von 'Moves' in eine Routine und vieles mehr.
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Sonntag, den 11.09.2011
Der Kaisersaal im magischen Glanz
Jubiläumsfeier zum 75-jährigen Bestehen des Ortszirkels Frankfurt
Empfang durch den Magistrat der Stadt im Frankfurter Römer
Johann Wolfgang Goethes Worte weisen ihn als „vornehmsten Ort Frankfurts“ aus, den man „sauber bekleidet“ zu betreten habe: den Kaisersaal im Frankfurter Rathaus, den Römer, in dem Frankfurts berühmtester Sohn im Jahre 1764 die Krönung Kaiser Josephs II. miterleben durfte.
Am 11. September 2011 wurde in diesem geschichtsträchtigen Ambiente einem anderen Frankfurter Kind die Krone aufgesetzt. Zum Jubiläumsempfang durch den Magistrat der Stadt Frankfurt hatten sich rund siebzig Mitglieder, darunter auch von weither angereiste Ehemalige des Magischen Zirkels Frankfurt, in festlicher Kleidung und Stimmung am Portal eingefunden, um der Bedeutung dieses Tages den entsprechenden Rahmen zu verleihen.
Es herrscht eine fast andächtige Stille, als in Vertretung von Oberbürgermeisterin Petra Roth und im Namen der Vertreterin der Stadtverordnetenversammlung, Frau Christiane Loizides, Stadtrat Christian Setzepfand in wohlgesetzten Worten die Teilnehmer willkommen heißt und einen kurzen Abriss über die Geschichte des Ortszirkels Frankfurt und über die damaligen vielfältigen Stätten darbietender Kunst und ihre Bedeutung für das Kulturleben in der Stadt Frankfurt gibt.
Als Vertreter einer neuen Generation von Zauberkünstlern, an Jahren nicht einmal halb so alt wie der Frankfurter Zirkel, erntet der 1.Vorsitzende Andreas Fleckenstein bei seiner charmant vorgetragenen Darstellung über die Entwicklung des Ortszirkels Frankfurt vom Gründungsjahr 1936 an, als Kino und Theater den Zauberkünstlern noch ausreichend Auftrittsmöglichkeiten boten und der legendäre Houdini auch noch posthum nicht nur die magische Welt in Staunen versetzte, bewundernde Zustimmung und lang anhaltenden Applaus.
Seine erste Begegnung mit dem Ortszirkel Frankfurt endete mit einem Konflikt, hatte er doch die Stirn, zu damaliger Zeit zwei Mitzauberer aus Schwaben, die nicht dem Magischen Zirkel angehörten, für einem Zauberkongress in Frankfurt anzumelden. Zu dieser Zeit einfach undenkbar, wollte sich doch die hochwohlgeborene Gilde der designierten Zirkelmitglieder diejenigen deutlich vom Leibe halten, die ihrer Meinung nach nur profan hinter die Trickgeheimnisse kommen wollten. Das war aber auch sein einziger und letzter Konflikt, betont der Präsident des Magischen Zirkels von Deutschland, Eberhard Riese. „Hier ist die Basis in Ordnung“, lobt der im Showbusiness erfahrene Regisseur, Autor und Richtungsgeber für etwa 3000 Zirkelmitglieder und apostrophiert die großartigen Leistungen der Frankfurter, aus deren Reihen weltbekannte Künstler hervorgegangen sind, in anerkennenden Worten.
Die erfrischend kurzweiligen Dankesreden des Gastgebers und der Protagonisten der magischen Zunft lassen die beeindruckten Gäste nach einem letzten andächtigen Blick auf die Gemäldegalerie der gekrönten Kaiser beschwingten Schrittes ihren Platz zu einem Umtrunk in der Wandelhalle des Römers aufsuchen.
Tropische Temperaturen empfangen die Jubiläumsgäste beim Verlassen dieser bedeutenden Stätte deutscher Geschichte, und einige müssen sich schmerzlich eingestehen, dass einhundert Meter Fußweg bei schwül-heißer Witterung doch gefühlte 1000 Meter sein können. Ein wohlschmeckendes Menu im festlich dekorierten Hochzeitszimmer des Gasthauses „Zum Schwarzen Stern“ bietet genügend Zeit zur (fast) vollständigen Regeneration von Körper und Geist. Die „Magie der Grünen Soße“ verfehlt ihre Wirkung auf die Nicht-Frankfurter nicht.
Ein Eintrag aller Teilnehmer ins Gästebuch, fotografisch dokumentiert durch Archivar Hans Bäumer, und dann der Eintritt in den Presseraum, heute geschmackvoll umgestaltet in ein Reich der Illusionen und der zu Ehrenden. Was nun folgt, ist ein Feuerwerk an Überraschungen, Kreationen und Ideen und die Stunde eines Mannes, dem der Frankfurter Zirkel nicht nur die Gestaltung der Jubiläumsfeier zum 75-jährigen Bestehen verdankt: Manfred Geiß. Eine Frohnatur, ein immerzu rund laufender Motor, der scheinbar nie zu stottern anfängt; einer, der sein Zündhölzchen an jede Reibungsfläche zu halten vermag und mit seinem unnachahmlichen Lachen lodernde Flammen auslöschen kann – ein Mann, der im Gegensatz zu vielen Gleichaltrigen seine Zukunft noch lange nicht hinter sich hat. Über ein halbes Jahr an zeitaufwändiger Vorarbeit, vom persönlichen Einsatz bei der Protokollabteilung des Magistrats der Stadt Frankfurt, um einen Empfang im Römer (die Liste der bisher im Kaisersaal empfangenen Gäste ist durchaus sehr überschaubar) Wirklichkeit werden zu lassen, bis hin zur Erstellung der Chronik und der Vorbereitung des Films, der vom ehemaligen Vorsitzenden Rudolf Kneuer gestaltet wurde, war erforderlich, um diese Jubiläumsfeier zu etablieren. So fällt der Dank für seine Mitstreiter, neben Rudolf Kneuer Dieter Daniel, Hans Bäumer und Roland Stephan sowie Werner Prix entsprechend aus.
Als Moderator dieses Nachmittags hebt Manfred Geiß bei seinen Begrüßungsworten die anwesenden Ehrengäste und die Familienangehörigen der verstorbenen Mitglieder, deren man während einer Video-Fotosequenz still gedenkt, hervor. Kurze Grußworte der Zirkelleiter der benachbarten Ortszirkel, Mainz-Wiesbaden, Ma-Lu-Hei, Neustadt und Wetzlar leiten über zu einem musikalischen Videogruß der Gesangsgruppe Abra-Capella und einem Kartenzaubergruß von Joro, der zum Nachzaubern neben der gebundenen Chronik mit DVD jedem Anwesenden beim Nachmittagskaffee übergeben wird. Aus Salzburg angereist ist ein Mitglied aus den frühen Jahren des Frankfurter Zirkels, Dieter Ebel. Die Zahl der Gedichtsveröffentlichungen dieses Mannes ist Legion. Der „Große Pomponi“ steht auch dieses Mal wieder Pate bei der feierlichen Übergabe der zum Schmunzeln anregenden Reime an den Geschäftsführer des MZvD, Manfred Geiß.
Dass er auch den höchsten Tonlagen gewachsen ist, beweist der Macher dieser Veranstaltung bei seinem Gesangsvortrag des im Jahre 1939 eigens für den Magischen Zirkel von Leo Leux, einem bedeutenden Komponisten damaliger Zeit, geschriebenen Marschfoxtrott mit dem bezeichnenden Titel „Simsalabim“. Eine Rarität, damals wie heute: Magie im Fernsehen. In Peter von Zahns TV-Serie „Reporter der Windrose berichten“ ist Frankfurts „verschworene Gemeinde von Zauberern“ 1962 Thema eines ausführlichen Beitrags, der die damaligen Mitglieder, allesamt in ehrbarer Profession, bei einer ihrer „geheimnisvollen Zusammenkünfte“ und bei der Vorführung ihrer heute noch verblüffenden Kunststücke zeigt.
Verblüffung und staunende Fassungslosigkeit auch dann beim Finale dieses Jubiläums: der Zirkel zaubert. Hannes Freytag eröffnet den Reigen zaubernder Vorstandsmitglieder mit exzellenter Kartenmagie, und nicht nur die freiwillig assistierende Gaby ist beim dritten überraschenden Auftauchen ihrer signierten Karte aus der Hosentasche des Künstlers sprachlos. Dirk Omlor als Rudi Lauer überzeugt in bester sprachlicher Heinz-Becker-Manier durch Schlagfertigkeit, Witz und Vorhersagefähigkeiten.
Den grandiosen Schlusspunkt setzt dann ein junger Mann, der in den Tagen vor diesem Jubiläum sicher wenig Schlaf gefunden hat. Organisationstalent und Sprachtalent, gepaart mit hohem zauberischen Können – ein würdiger Repräsentant des Frankfurter Zirkels, der auch im Vorstand des Magischen Zirkels von Deutschland erheblichen Anteil am derzeitigen Höhenflug dieser Vereinigung hat – Andreas Fleckenstein. Nicht endend wollender Beifall begleitet sein Kunststück, unterlegt mit einem intelligenten Vortrag über Palindrome und die Gewalt des Wortes, das in einen überraschenden Schlusseffekt mündet: durch Anagrammieren dreier vom Publikum frei gewählter Hauptwörter verdeutlicht sich auf weißem Untergrund in großen Lettern der Anlass zu diesem für alle Teilnehmer unvergesslichen Sonntag :
75-jähriges Jubiläum Frankfurt
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Samstag, den 10.09.2011
Zauberkunst in edlen Gemächern
Magie Exquisit
Comoedienhaus Hanau zum dritten Mal Treffpunkt der Genießer bei der Verkostung magischer Spezialitäten
Ein Blick zum Himmel und die Wahl fiel schwer an diesem Morgen des 10. September: Biergarten, Baggersee oder Bühnenkunst. Und wer sich für das Letztere entschieden hatte, lag goldrichtig, denn er konnte an diesem herrlichen Samstag im weiten Rund des Wilhelmsbades alles genießen: ein Glas Grauburgunder zu grüner Tagliatelle in der dem Kurpark angrenzenden Gastronomie, Entengeschnatter und Froschquaken im Park und schließlich den Genuss der Hauptspeise, nämlich die magischen Zubereitungen, die den geistigen Verdauungstrakt der Teilnehmer durchaus stundenlang zu beschäftigen vermochten.
Zum Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums hatte der Ortszirkel Frankfurt mit dem Comoedienhaus Hanau wiederum ein exklusives Ambiente für die vielfältigen magischen Darbietungen ausgewählt und wurde auch, gemessen an der Zahl der Besucher, nicht enttäuscht. Wie auch in den Jahren zuvor genoss man die stilvolle Umgebung und besonders die in ihr dargebotene Zauberkunst, entspannte bei einem Pausenspaziergang im herrlichen Staatspark und öffnete bereitwillig seine Brieftasche nach einem charmanten Verkaufsgespräch am Stand von Hakan Varol, Magic Center Harri, Card Shark, Kaktus-FX und Buchhandlung A. Fleckenstein.
Lyrisches und Zitronenmagie zum „petit dejeuner“
Die Sonne versteckt sich noch etwas im Frühnebel als in bekannter Ernsthaftigkeit Galerist Volker Huber mit dem Hors d`oeuvre den Reigen der Darbietungen mit seinem Vortrag „Der Tod auf der Bühne“ eröffnet, der bei den Zuhörern vom Schmunzeln bis zum Gruseln allen Gefühlsregungen freien Raum gibt.
Die Frühaufsteher haben anschließend Gelegenheit, ihr versäumtes Frühstück nachzuholen. Eine halbe Stunde später ist der Seminarraum bis zum letzten Platz gefüllt, denn ein Deutscher Meister der Zauberkunst verspricht unter dem Motto „Geheimnisse aus der Zitronenpresse“ eine 90minütige Mischung aus Show und Weiterbildung. Aus dem Revier angereist ist Matthias Rauch, der mit seinen knapp dreißig Jahren bereits auf eine Vielzahl von Titeln und Ehrungen in seinem Berufsleben als Zauberkünstler zurückblicken kann.
„I wonder how, I wonder why…“ perlt es aus den Lautsprechern, und Fool`s Gardens “Lemon Tree” bietet thematisch und klangtechnisch den passenden musikalischen Hintergrund für des Meisters Manipulationen mit Billardbällen und Zitronen. Das gut strukturierte Seminarprogramm lässt die alten Hasen unter den Zuhörern sich entspannt zurücklehnen, sind ihnen doch die abgehandelten Basisthemen wie Ablage- und Suchtechniken, Ablenkung der Zuschauer sowie die Tipps zum effektiven Einüben von Kunststücken vor dem Spiegel oder der Kamera bereits mehr als vertraut. Bei der Demonstration seiner Lieblingsdisziplin, der Manipulation mit Bällen und Spielkarten, ist der Mann in Schwarz in seinem Element und erweckt Appetit auf mehr. Sein Abendprogramm wird dazu eine gute Gelegenheit bieten.
Geschmackvolle Spanische Küche: Viva Espania
Szenenwechsel: Comoedienhaus. Show mit Jorge Blass. Der smarte Spanier ist in Deutschland für die meisten ein eher unbeschriebenes Blatt, verzeichnet aber in seiner Heimat regelmäßige Fernsehauftritte, was hierzulande eigentlich noch keinem Zauberkünstler so richtig gelungen ist. Mit „iPod-Watch-Wallet“ als Variante der Shaxon-Präsentation des durch Tommy Wonder bekannt gewordenen Klassikers „Ring, Watch and Wallet“ eröffnet er sein Programm. Billy McComb liefert die Vorlage für eine Seilroutine, die höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt, und der Jorges Version der Himber-Ring-Routine folgt. Überhaupt werden bei all seinen Darbietungen Augen und Ohren gleichzeitig verwöhnt, denn seine Begleitmusik, vorwiegend im Bereich der Klassik angesiedelte Themen, zeugt von hohem musikalischen Verständnis oder/und exzellenter Beratung. Hier passt einfach alles. Nicht zuletzt kommt ihm dabei auch seine Erfahrung im Umgang mit dem Medium Fernsehen, hier besonders als Agierender vor der Kamera, zugute.
Beeindruckend seine gekonnten und filigranen Kartenmanipulationen, die ihn in diesem Genre auf eine Stufe mit den besten Akteuren weltweit stellen. Auch diese Vorführung wieder unterlegt mit Musik, die den Ohren schmeichelt. Der Abschluss dann eher etwas holprig. iPad-Magic mit Facebook-Inhalten ist angesagt und so mancher Zuschauer mag sich mit der Interpretation des Gezeigten etwas schwer getan haben. Pit Hartling erscheint noch rechtzeitig als Zuschauerassistent auf der Bühne, um die Übereinstimmung von Facebook-Eintrag mit der leibhaftig aus einem scheinbar leeren Karton entsteigenden Schauspielerin Pia plausibel erscheinen zu lassen. Feurige Flamenco-Rhythmen unterstreichen dann einen grandiosen Abgang mit tanzenden Schmetterlingen im Konfettigestöber.
Jorge Blass ist ein Künstler, den die Zuschauer mögen. Sympathisches Auftreten, jungenhafter Charme und hoch entwickelte technische Fähigkeiten haben ihn in Spanien zum Fernsehstar gemacht. Vor laufenden Kameras fühlt er sich wohl, da ist er zuhause. In seinem Seminar am späten Nachmittag dokumentiert er anhand von Videosequenzen seinen Weg vom unbekannten Stadtzauberer hin zum gefeierten Star, wobei den Anwesenden auch ein Blick hinter die Kulissen gestattet wird. Erfolg ist kein glücklicher Umstand. Beharrlichkeit, Konsequenz und harte Arbeit sind unabdingbar bei der Verfolgung eines hochgesteckten Ziels. Jorge Blass hat gezeigt, wie man es schaffen kann.
Weltmeisterliches zum Nachmittagskaffee
Wohnzimmeratmosphäre im sonnendurchfluteten Seminarraum. Es folgt ein Highlight dieses Tages exquisiter Magie: Pit Hartling ist angesagt. Eloquent, souverän und ungezählte Male preisgekrönt, ein Leichtgewicht mit schwergewichtiger Präsentation einer Königssparte der Magie: Zauberkunst mit Spielkarten. Pit kommt nicht einfach, er erscheint – eine Lichtgestalt. Brausender Willkommensapplaus begrüßt den sympathischen Jungen von nebenan, der in Minutenschnelle eine entspannte Atmosphäre schafft und sich und sein verzücktes Publikum auf eine gemeinsame fruchtbare Ebene stellt – beste Voraussetzung für das nun folgende magische Feuerwerk mit Karten. Kaum zu glauben, was hier vor den Augen der dicht am Vorführtisch sitzenden Zuschauer abläuft. Selbst bei den Branchenkennern bleiben angesichts der gezeigten Wunder Augen und Münder offen. Wirbelnde, flinke und fertige Finger machen aus einem Glasbaustein funkelnde Diamanten, denen die ausgefeilte Rhetorik des Vorführenden noch den letzten Feinschliff verleiht. Zur allgemeinen Erheiterung eingestreute witzige Wortpassagen, präzises Time-Management und die Fähigkeit, die scheinbare Leichtigkeit und den Spaß bei der eigenen Darbietung auf die Teilnehmer dieses Seminars zu übertragen, lassen diesen Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis werden. Ein zaubernder Weltstar ohne Allüren, Pit Hartling hat in Hanau wiederum in überzeugender Manier demonstriert, warum er in der Spitze steht. Glücklicher und stolzer Ortszirkel Frankfurt: er ist einer von ihnen.
Aus dem Pott in den Park: Festliches Diner mit Matthias Rauch
Hohe Erwartungen dann bei Fachkollegen und Gästen im gerade für die darstellenden Künste prädestinierten Theatersaal im Comoedienhaus Hanau. Der Hauptgang dieses magischen Tagesmenüs steht an: aus der Rauchzone kommend wird Matthias Rauch sein Publikum an diesem Abend verzaubern.
Den Organisatoren dieses Events ist es nicht leicht gefallen, aus der begrenzten Anzahl der in Frage kommenden deutschsprachigen Künstler den passenden zu verpflichten. Mit Matthias Rauch konnte ein multitalentierter junger Mann gewonnen werden, der als Entertainer, Moderator, Comedian und Zauberkünstler zu überzeugen vermag. Und er spielt seine Rolle gut. Wenngleich sich auch die von vielen Zuschauern gewünschte magisch-geheimnisvolle Theateratmosphäre, wie sie an gleicher Stelle vor zwei Jahren Stefan Alexander Rautenberg zu schaffen vermochte, nicht einstellen will. Matthias Rauch vertraut auf die altbewährten Klassiker der Zauberei und liegt damit goldrichtig: Eröffnung des Abendprogramms mit dem Bill-Switch, Nielsen-Bottles erscheinen und verschwinden aus Tüten, mit ablenkender Pantomime beeindruckend dargestellt, und eine erscheinende eingespeichelte Spielkarte findet nicht bei allen uneingeschränkte Bewunderung. Sandkastenspiele mit hochgekrempelten Jeans, ein endloser Sandstrom aus zuvor leer gezeigter Faust, Manipulation mit Tennisbällen und Mentalmagie unter den von der Leinwand herabstrahlenden stahlblauen Augen Henry Fondas, Anleihe aus dem Kino-Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“, unterstreichen die schauspielerisch-komödiantischen Fähigkeiten des Mannes auf der Bühne.
Nach der Pause geht es weiter mit Lustig. Witzig und mit überzeugender Pantomime seine aus vielen Varieteeauftritten gewachsene Nummer mit Zuschauerassistentin Renate und dem Hütchen aus Seidenpapier und seine immerwährende Suche nach der Antwort auf die Frage, was Frauen wollen. Sind es wirklich immer nur Blumen? Nichtzaubernde Zuschauer glauben bei der nun folgenden gelungenen Vorhersage aus dem Kästchen fälschlicherweise an eingeweihte Assistentinnen, aber spätestens nach der Demonstration des schwebenden Tischs, bei dem ihm die kleine Joy assistiert, gibt es unter den Theatergästen keinen Zweifel, dass dieser Mann wirklich zaubern kann.
Die Teilnehmer des Vormittagseminars erleben nun hautnah, wie einem Professional die perfekte Umsetzung einer Übungseinheit in den Akt eines Bühnenprogramms gelungen ist. Seine großartigen Manipulationen mit Spielkarten haben Matthias Rauch bekannt und berühmt gemacht. Mit Sicherheit ein Lieblingsthema von ihm, wie der eingespielte Film mit Aufnahmen, die den kleinen pausbäckigen Zauberkünstler Matze vor zwanzig Jahren bei seiner Lieblingsdisziplin zeigen, beweist. Langjährige Übung hat auch hier den Meister geformt. Ein charmanter Abschied und lang anhaltender Applaus des begeisterten Publikums lassen eine Neuauflage von „Magie Exquisit“ im nächsten Jahr mehr als wahrscheinlich werden. (Bericht von Dr. Ulrich Hentschel)
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Montag, den 05.09.2011 Kinderzauberkunst
Die Gestaltung dieses Abends lag bei Schriftführer Norbert. “Zaubern für Kinder“ ist ein sehr spezielles Thema und Norbert ein erfahrener und wortgewandter Akteur auf diesem Gebiet. Er machte deutlich, dass es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist, vor einem Kinderpublikum aufzutreten, und dass das Programm von der Wahl der Kleidung bis zur Wortwahl detailliert strukturiert werden sollte. Platzierung der Kinder, Requisiten, Umgang mit naseweisen und distanzlosen Zuschauern, die Rolle von Harry Potter in der Denkweise von Kindern – all das waren ausführlich diskutierte Themen, die der Referent in einem vorbildlichen Hand-out den Teilnehmern dieses Abends auch zum Nachblättern überlassen konnte. Rudi Kneuer gab einige Anekdoten aus seiner aktiven Zeit bei Auftritten vor Kindern zum Besten, und nach knapp zwei Stunden waren sich alle einig, einen informativen und entspannten Zirkelabend genossen zu haben. Die Vorfreude auf die exquisiten magischen Darbietungen am kommenden Samstag und das Jubiläum am Sonntag stand allen ins Gesicht geschrieben.
Geschrieben von Uli Hentschel |
Montag, den 15.08.2011 Neues nach der Sommerpause
Dass alle die Sommerpause entsprechend genutzt hatten, konnte man an den entspannten und gebräunten Gesichtern der doch zahlreich zum ersten Treffen erschienenen Zirkelmitglieder deutlich erkennen.
Die Erlebnisse der vergangenen Wochen wurden ausgetauscht, Ideen und Erfahrungen weitergegeben und der Stand der Vorbereitungen zum 75jährigen Jubiläum am 11. September bekannt gemacht.
Die Anwärter dokumentierten wiederum überzeugend, dass die besondere Atmosphäre unseres Zirkels sich ungemein positiv auf ihre magische Entwicklung auswirkt, wobei das wunderschöne Ambiente des neu gestalteten Zirkellokals ein Übriges dazu beitrug.
Andreas stellte die Neuerscheinungen der magischen Literatur und Stefan seinen Begleiter dieses Tages, einen Kameramann mit hochwertigem Equipment, vor. Alle sind gespannt auf das Resultat dieser Aufnahmen und auch davon überzeugt, dass das Ergebnis unseren Stefan und damit auch unseren OZ im allerbesten Licht darstellen wird. Er hat`s verdient! Geschrieben von Uli Hentschel |
Montag, den 11.04.2011 Seminar mit Christopher Taylor und Matthew Johnson
Wie immer gut besucht war dieses Doppelseminar.
Christopher Taylor zeigte eine Auswahl an Effekten und stellte Konzepte aus den Bereichen Mentalismus und Geschichtenerzählende Zauberkunst vor. Weiterhin präsentierte Taylor seine neusten elektronischen Entwicklungen der Mentalzauberei.
Matthew Johnson zeigt Effekte die alle sofort und ohne Präparation wieder vorführbereit, und somit für den Close-up Künstler sehr praktisch sind. Die Effekte waren alle sehr visuell und einfach zu realisieren. Ausserdem zeigte er eine kurze Sequenz zu Musik, welche zwar nicht sonderlich modern, aber durch die Art der Präsentation durchaus akzeptabel war.
Zwei sympathische Künstler mit unterschiedlichen Stilen und die Preise für die zu erwerbenden Gimmicks, DVD’s und Lecture-Notes waren durchaus angemessen.
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Montag, den 04.04.2011 Seminar mit Wolfgang Moser
Es war ein helle Freude dem jungen und symphatischem Künstler zuzusehen. Man merkt ihm an das er das was er uns zeigte wirklich liebt und das es aus der Vorführpraxis kommt und nicht nur für den magische Markt entwickelt wurde.
Es gab viel zu sehen aber vor allem ist wohl seine Variante von 3 Card Monte sehr interessant sowie seine Version von Translocation. Ein weiteres Highlight waren die ganzen tollen Ideen zur Gestaltung von Visitenkarten und wie man diese auf magische Weise an den Mann bringen kann.
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Leider hat uns wieder ein treues Zirkelmitglied verlassen.
Nach kurzer, sehr schwerer Krankheit
verstarb nach 53-jähriger Mitgliedschaft
unser allseits beliebter Zauberfreund
Günter Ludwig
(Fred Torby)
am 13. März 2011
im Alter von 80 Jahren.
Günter war ein aufrichtiger und fröhlicher
Mensch, der bis zuletzt zwei Dinge im
Leben über alles geliebt hat:
„Seine Familie und die Zauberkunst“.
Gemeinsam mit seiner Frau Ruth besuchte er fast alle deutsch-sprachigen Zauberkongresse im In- und Ausland. Günter, der beruflich als Entwicklungsingenieur bei OPEL tätig war, baute sich in seiner Freizeit eine magische Sammlung und Bibliothek auf, die seinesgleichen sucht. Sein Fachwissen war fulminant und er war stets bereit, wenn man ihn bat, Zauberfreunde seines Ortszirkels mit Informationen und Unterlagen zu versorgen. Sein über die Jahre (ganz ohne PC!) persönlich erschaffenes „magisches Stichwortverzeichnis“ war einmalig.
Günter wird uns als ausgesprochen freundlicher Zeitgenosse immer in bester Erinnerung bleiben und einen ehrenvollen Platz im Geschichtsbuch des nun 75-jährigen Ortszirkels Frankfurt einnehmen.
Im Namen aller Frankfurter Zauberfreunde
gez. Manfred Geiß
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Günter Ludwig
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Montag, den 21.03.2011
Themenabend Johann Nepomuk Hofzinser
Es wurde ein ganz besonderer Abend, weil die Zirkelmitglieder Dieter D., Wolfgang L., Volker H. und Ernst B. in Zusammenarbeit mit Manfred G.sehr gute und umfangreiche Vorarbeiten geleistet hatten.
Wolfgang L führte durch das Programm, indem er Historisches und Hintergründe zur Person des J.N. Hofzinser sowie der damaligen gesellschaftlichen Zustände schilderte. Diese Schilderungen wechselten sich ab mit von Dieter D. gezeigten Kunststücken des J.N. Hofzinser , wobei Dieter teilweise Originaltexte und/oder Requisiten benutzte bzw. auch eigene Adaptionen der Kunststücke darbot.
Ergänzt wurde das Ganze nach knapp 2 Stunden -lediglich von einer kurzen Pause unterbrochen- noch durch Volker H.
Genau wie Ernst B. stellte er in einem anderen Raum Exponate einiger Hofzinserrequisiten wie z.B. den Hofzinser-Kartensteiger aus. Auch aus dem Schriftwechsel Hofzinsers verlas er einige Passagen der im Original sich in seinem Besitz befindlichen Briefe.
Das große Interesse an diesem Abend schlug sich u.a. auch im Besuch zweier Wiesbadener Zauberfreunde, der Anwesenheit von vier Anwärtern sowie zweier Familienangehöriger von OZ-Mitgliedern nieder.
Insgesamt 32 Personen erlebten diesen außergewöhnlichen und zauberhistorisch sehr informativen Abend der von Rudolf K. weitgehend auf Video aufgezeichnet wurde.

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Montag, den 31.01.201 Seminar mit Etienne Pradier
Etienne Pradier ist ein Profizauberkünstler aus England. In Frankreich geboren ist der symphytische Künstler in Frankfurt zu einem Firmenevent engagiert und wir konnten ihn kurzfristig zu einem in Deutschland (fast) einmaligen Seminar überreden. Er zeigt Kunststücke aus der Praxis, sowohl für den Close Up als auch für den Stand Up Bereich. Er hat sich einen Namen als Zauberkünstler für Firmen und vor allem Hochzeiten gemacht. Zu seinen Auszeichnungen zählen: "Magic Circle Magician of the Year", "British Close-up All winners champion" und ein 3. Platz bei den FISM Weltmeisterschaften". Weitere Informationen findet ihr unter: http://www.frenchmagician.co.uk/.

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6. Dezember 2010: Nikolaustag
Weihnachtlicher Schnäppchenmarkt und ein Präsent für den OZ
Elf Euro zum ersten, zum zweiten und zum …
Norberts Augen glänzen; nicht, weil heute Nikolaustag ist, sondern weil er bei der Versteigerung magischer Requisiten gerade ein Schnäppchen in Gestalt eines original chinesischen Chop-Tea-Cup gemacht hat. Und Leo ist glücklich! Bringen ihn doch ein paar Euro wieder ein ganzes Stück weiter auf dem Weg zu seinem Wunschtraum, einer akkubetriebenen BOSE-Lautsprecherbox, die er hoffentlich bald sein eigen nennen kann. Dieses Teil soll dann zu einer ständigen Bühnenbegleitung werden und ein kompetenter Partner sein: einer, der mit seiner (Watt-)Leistung endlich mit seiner eigenen mithalten kann.
Das Angebot auf dem heutigen OZ-Nikolaus-Schnäppchenmarkt ist ein Spiegel des Zeitgeschmacks vergangener Jahre: von der Okitobox für 5-DM-Stücke über Glitzerröhren bis zur feuerspeienden Brieftasche findet fast alles einen vorführbereiten Interessenten. Fünf ¾-Liter-Flaschen samt Behältnis finden in Wasos egg-bag-großer Handtasche Platz. Sieben Euro wechseln den Besitzer, und wiederum strahlt Leo, das Verkaufstalent.
Während Wilfried zwischen zwei großen Schlucken Glühwein ein Kartenspiel ohne Bild und Rücken für zwei Euro an Manfred verhökert, öffnet Hanspeter einen Koffer, um sein reichhaltiges Versteigerungsangebot für heute Abend zu präsentieren. In überzeugender Sotheby`s-Auktionator-Manier gelingt es ihm, seine zum größten Teil noch mit Original-DM-Bapperln etikettierten Wunderwaffen vergangener Zeiten an den Mann zu bringen. Fast alles noch neuwertig und unbenutzt. Zufriedene Gesichter allerorten!
Bockwurst, Glühwein, Nüsse und Gebäck- was will man mehr. Die Stimmung ist entsprechend, und den Anwärtern gehen die Kunststücke leicht von der Hand. Noch ist nicht Heiligabend und der Gabentisch noch ungedeckt. Aber ein Präsent von größerem Ausmaß steht bereit und wird von Stefan und Andreas aus seiner güldenen Verpackung befreit: ein Designer-Zaubertisch, der den Vorführenden im OZ Frankfurt - Mitgliedern, Seminaristen und Gästen - künftig bei ihren Präsentationen zur Verfügung stehen soll, und der so manchem Kunststück einen angemessenen Rahmen verleihen wird. Ein von Uli handgefertigtes Geschenk an den Ortszirkel.
Die Kerzen werden ausgeblasen, die letzte Bockwurst findet noch einen Hungrigen, und der Glühweinduft lässt weihnachtliche Gefühle aufkommen.
Alle freuen sich auf die Weihnachtsfeier am 20. Dezember an gleicher Stelle.
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MAGIE EXQUISIT 06. November 2010
Ein magisches Fünf-Sterne-Menü
Anders als vor mehr als zwei Jahrhunderten, als aufstrebendes Bürgertum und die höfische Gesellschaft Erbprinz Wilhelms IX. Bade- und Parkanlage bevölkerte, war es im Jahre 2010 der profane magische Landadel, der sich in den von den Nachfahren des damaligen Hofmalers Anton Wilhelm Tischbein wundervoll restaurierten Räumlichkeiten des Hanauer Wilhelmsbades ein Stelldichein gab. Dieses Mal erging die Einladung von der illustren Gilde des Frankfurter Magischen Zirkels, die nach der Premiere im vergangenen Jahr an gleicher Stelle auch in diesem Herbst bei der Wahl des Veranstaltungsortes von „Magie exquisit“ ein gutes Gespür bewies.
Die liebevoll und gleichwohl historisch-authentisch neu gestalteten ehemaligen Privatgemächer des Prinzen rufen bei den zahlreichen Besuchern Staunen und Begeisterung hervor, die durch ein exklusives Programmangebot , welches wahrlich das Prädikat „exquisit“ verdient, noch eine Steigerung erfährt. In seinem zweiten Amtsjahr beweist der junge Zirkelchef Andreas Fleckenstein einmal mehr, daß er seiner Rolle als Zeremonienmeister dieses Events, der alle Fäden - akribische Vorbereitung, Moderation und glanzvoller Abschluß - jederzeit in der Hand hält, in exzellentem Maß gerecht wird, wobei er sich auf eine dynamische Gruppe von Helfern voll und ganz verlassen kann.
Dass sich ein stilvolles Ambiente auch auf Interesse und Kaufmotivation auswirkt, sieht man an den dicht gedrängt stehenden Interessenten vor den Händlerständen von Magic Center Harri, Buchhandlung Fleckenstein, Hakan Varol und Christian „Card Shark“ Schenk, der dann auch gleich mit einem Frühstart am Samstagmorgen den Seminarreigen eröffnet.
Die malerisch-heimelige Atmosphäre des Seminarraumes gibt durch die großflächige Verglasung den Blick frei auf eine farbenprächtige herbstliche Parkanlage. Das Thema fesselt, und so bleiben die Augen auf den umtriebigen und detailliert-akribisch Vortragenden gerichtet, dem es gelungen ist, in relativ kurzer Zeit eine große kartenmagisch orientierte Fangemeinde um sich zu scharen und sie auch Wochenende für Wochenende von seinem Schaffen zu überzeugen.
War es zu damaliger Zeit der König von England, Onkel des Erbprinzen, der dem Projekt finanziellen Rückhalt gab, so ist es dieses Mal wiederum ein Gesandter aus der Gefolgschaft seiner Majestät Queen Elizabeth II., der diesem magischen Samstag die königliche Krone aufsetzt. Kein Geringerer als „Sir“ Alan, ehemaliger Präsident des Inner Magic Circle und dekoriert mit den höchsten Auszeichnungen weltweiter magischer Gesellschaften, besetzte die Prinzenrolle und bezauberte, um nicht zu sagen verzückte, die staunenden Gäste. Alan Shaxon, ein Gentleman der alten Schule, ein Souverän mit Charme, Witz und guten Manieren, die in der Behandlung seiner mitwirkenden Zuschauer ihren krönenden Ausdruck finden. Dazu paßt selbstverständlich nur ein „perfect-tailored“ Anzug aus der Londoner Savile Row, der den eher konservativ ausgerichteten Zuschauer, dessen Selbstverständnis durch den Anblick zahlreicher neuzeitlicher den „dress-code-on-stage“ sträflich mißachtender „casual-cargo-jeans dressed“ Akteure schon arg strapaziert worden ist, anerkennendes Wohlgefallen zeigen läßt.
„Phoenix“ heißt die Zauberformel, mit der der Altmeister seinem Gast auf der Bühne, dieses Mal ebenfalls ein Meister seines Fachs, nämlich Christian „Card Shark“ Schenk, eine verschwundene Karte präsentiert und mit weiteren Kabinettstückchen seinen um Jahrzehnte jüngeren Kollegen beeindruckt. Schlagfertig, großartig!
Auch beim nachmittäglichen Seminar vor vollbesetztem Haus sind noch keine Anzeichen von nachlassender Spannkraft und Spritzigkeit festzustellen. Nach dem Alter des Grandseigneurs fragt keiner, er sprüht weiterhin vor Energie und weiß auch auf nervende Fragen immer eine Antwort, er ist Profi durch und durch. Standing Ovations begleiten seinen Abgang von der Showbühne wie auch vom Seminarpodium.
Als Vertreter einer jüngeren zaubernden Generation, deren Geburtsjahr in den 60ern liegt, bietet Tom Stone aus Schweden einen überzeugenden Showblock mit filigran durchdachten technischen Abläufen, die er auch im späteren Seminar den engagiert involvierten Fachleuten strukturiert und zum Mitschreiben vermitteln kann. Wenn auch seine Charmeoffensive während der Show eher etwas schüchtern wirkt und das Publikum nicht ganz erreicht, so zeugt seine Seminardarbietung von einer soliden technischen Ausbildung und offenbart einen charmanten und liebenswerten Magier, der nicht zuletzt durch seine zahlreichen Veröffentlichungen und seine Zusammenarbeit mit Lennart Green um die Jahrtausendwende den Durchbruch schaffte, und von dem man auch in Zukunft sicher noch viel hören und sehen wird.
Ehre, wem Ehre gebührt! Die Protagonisten des Tages dürfen zur Abendveranstaltung ihren Platz in der Royal Box, Loge eins rechts, einnehmen. Vermutlich hätten sie aber auch auf weniger spektakulären Sesseln Platz genommen, wenn ihnen denn ein Dolmetscher, möglichst ein simultaner, zur Seite gestanden hätte. Der Zugang zu Desimos wortgewaltigen Ausführungen, garniert mit verbaler Akrobatik, treffsicher ins Ziel gebracht, bleibt dem der deutschen Sprache nicht 100%ig Mächtigen mit Sicherheit verwehrt. Die an Dr. Eckart von Hirschhausen erinnernden kabarettistischen Sentenzen erfordern von den Zuschauern volle Aufmerksamkeit und auch Sinn für Humor dieser Machart. Gezaubert wird auch, vielleicht zu wenig für rein optisch fixierte Zuschauer. Aber die Effektgestaltung – einfach klasse!
Geht man davon aus, dass den Besuchern dieses Abends Unterhaltung auf hohem Niveau geboten wurde, so lassen sich unverstandene Sprachpassagen sicher verschmerzen, bieten doch Gestik und Mimik, besonders bei Desimo, ausreichend Gelegenheit zur Kompensation.
Englischen Humor versteht schließlich ja auch nicht jeder.
Text: Ulrich Hentschel
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Bilder: Rudolf Kneuer
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Montag, den 18.10.2010 Semiar mit Roy Zaltsman
Am 18.10. fand in unserem gemütlichen Zirkellokal das Seminar mit Roy Zaltsmann statt. Dieser sympatische Mentalist gehört zu den erfolgreichsten Zauberkünstlern Israels, wo er nicht nur große Zauberkongresse organisiert, sondern auch die erste israelische "The next Uri Geller" Show gewonnen hat. An diesem Abend präsentierte er einfache aber effektvolle Mentalkunststücke aus seinem Repertoire und stellte auch kreative Techniken vor, mit denen man Kunststücke erfinden oder verbessern kann. Seine Ideen und Konzepte visualisierte er oft mit Hilfe von Powerpoint-Folien, was man bisher selten in einem Seminar gesehen hat. Ein interessanter und unterhaltsamer Abend bei dem man erleben konnte, mit wie wenig Requisiten ein Profi auch ein großes Publikum unterhalten kann.

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Montag, den 11.10.2010 Semiar mit Diamond Jim Tyler

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Montag, den 20.09.2010 Semiar mit Christian Knudsen

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Kettenschwindel, Kümmelblättchen und Hütchen-/Nußschalenspiel - 17.05.2010
Recht schnell stellte sich an diesem Abend heraus, dass es überwiegend um Barwetten, also Wetten die nicht zu gewinnen sind, gehen sollte. Jede Menge Beispiele, Ideen und einige Literaturhinweise wurden überwiegend von Andreas F. vorgestellt.
Zum Thema Hütchen- bzw. Nussschalenspiel konnte unter anderem auch ein anwesender Gast (Dr. Frank Metzner), der sich als Polizist mit der Thematik beschäftigt, einige interessante Details aus der Franfurter Falschspielszene beisteuern.
Neben einigen Ideen zum unauffälligen Markieren von Spielkarten sowie dem Vorstellen einiger Legemethoden für das Kettelziehen wurden letztendlich noch Vexierspiele in einer recht großen Ausführung und mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden herumgereicht (Bezugsquelle: http://www.tavernpuzzle.com). Den Abschluss bildete die eindrucksvolle Vorführung einer unterhaltsamen Falschspielroutine von Stefan S. die doch einige der Zirkelmitglieder zum Staunen gebracht hat.
17 Zauberkünstler/innen erlebten einen lustigen Abend, der durch spontane Ideen immer wieder ergänzt wurde.
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Ton und Technik - 03.05.2010
Zirkelmitglied Ulrich H. stellte die von ihm verwendete Licht- und Tontechnik vor. Sehr schnell wurde klar, dass es bei der hohen Bandbreite von Auftrittsbedingungen, die gerade Zauberkünstler, die mal im Wohnzimmer, mal auf der Messe, mal auf Gartenpartys, mal in Restaurants bzw. mehr oder weniger großen Sälen usw. vorfinden, keine Universallösungen im ton- und lichttechnischen Bereich geben kann. So wurde eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, Selbstbauten und verschiedene Kombinationen von den anwesenden Zirkelmitgliedern vorgestellt. Erwähnenswert sind hier die kleinen praktischen Dedo Lights und ein sehr cleveres Fernbedienungssystem für winamp, das Florian S. entwickelt hat. Mit Sicherheit war da für fast jeden der eine oder andere wertvolle Tipp dabei.
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Montag, den 19.04.2010 Seminar mit
Marc Oberon
An diesem Montag fanden sich zu dem durchschnittlich gut besuchten Seminar von Marc Oberon hauptsächlich OZ-Mitglieder ein, um am Seminar des letztjährigen FISM-Preisträgers teilzuhaben. Zunächst begann der Engländer den Abend mit einer ca. 15-minütigen Darbietung visueller Kunststücke zur Musik, an der er gerade arbeitet und die nicht erklärt wurden. Hier kamen Klassiker wie das Ringspiel und den Münzenfang vor, aber auch Schwebeeffekte. Es machte Spaß, ihm dabei zuzuschauen und stimmte schon einmal magisch ein. Das Seminar selbst bestand im Wesentlichen aus Mentaleffekten und Marc Oberons Kartensystem, daneben gab es auch noch einen Schwebenden Stab. Insbesondere bei dem Mentaleffekten – überwiegend Vorhersagen – war spannend, dass Oberon stets in einem System denkt und mehrere Techniken kombiniert. So hat er z.B. ein Out, wenn eine psychologische Force nicht funktioniert. Er zeigte mit „Epic Notes“ eine sehr unverdächtig wirkende Papiervariante des Epic Mental Boards. „Psych Out“ bietet mithilfe eines White Boards die Möglichkeit von Vorhersagen oder Gedankenlesen. Mit „Digital Deception“ ist die Vorhersage einer dreistelligen Ziffer möglich, die Marc Oberon auf einem Schlüsselanhänger präsentierte. „37“ – aus einem leer gezeigten kleinen Umschlag wird ein Zettel mit der vom Zuschauer genannten zweistelligen Zahl unter 50, bei der beide Ziffern, aus der die Zahl besteht ungerade sein müssen und verschieden. Nein, es gibt mehr Möglichkeiten als die 37, aber Marc holt immer die richtige Zahl aus dem Umschlag.
Bei „Tom-Cat“ geht es um die Vorhersage eines Tieres mit einem entsprechend farbigen Halsband und einem Namensschild. „Predict Event“ war die Vorhersage einer für den Zuschauer wichtigen Jahreszahl.
Schön anzuschauen war, dass Marc Oberon immer wieder ähnliche Techniken völlig anders kombiniert und dabei sehr kreativ mit Mentalkunst umgeht. In der Pause konnte man bereits einige seiner mitgebrachten Kunststücke erwerben.
Der zweite Teil des Abends war dann ein wenig visueller. Mit „Clean Connection“ gab es einen Verkettungseffekt mit Karten, „Off Key“ war ein Durchdringungseffekt mit Schlüssel und Kette. Der von Marc Oberon gezeigte „Schwebende Stab“ bot einige Verbesserungen und ist in der Form sogar Close-Up vorführbar. Die etwas länger angelegte Routine „What Do You See?“ erforderte gleich die Mithilfe von zwei Zuschauern – es wird zwischen diesen ein Wort übertragen. Marc Oberons Kartensystem „Master-Deck“ bietet etliche Möglichkeiten. Der Zuschauer nennt eine beliebige Karte und der Zauberkünstler kann diese mit den unterschiedlichsten Methoden produzieren, z.B. ist auch eine „Any Card at any Number“-Variante möglich. Schön dabei ist, dass das Spiel als gemischt gezeigt und abgehoben werden kann. Das System geht über eine normale Legemethode hinaus und in Oberons Hand war es schon mehr als überzeugend, wie er es handhabte. Eine Variante davon ist z.B. auch „Name Deck“, das er im ersten Teil zeigte.
Insgesamt war es ein sehr unterhaltsames und ansprechendes Seminar, auch wenn vielleicht der Funke nicht so ganz übersprang. Bei dem lange anhaltenden Schlussapplaus fragte der Künstler überrascht, warum denn nicht schon früher eine derartige Reaktion gekommen wäre. Aber manche Sympathien hatte er sich verscherzt, weil er nicht souverän mit kurzen Gesprächen, die es ab und an im Publikum gab, umgehen konnte. Der Abend klang dann mit lebhaften Gesprächen recht spät aus.
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Dienstag, den 16.03.2010 Seminar mit
Geoff Williams
Das erste Seminar des Jahres hielt der erfolgreiche Künstler Geoff Williams aus den USA. Neben einer recht einfach aufgebauten Öl- und Wasser-Routine beeindruckte besonders die Schlichtheit seiner Methoden, so dass wohl für jeden Anwesenden etwas Brauchbares dabei war.
Den Abschluß bildete eine verblüffende und sehr lustige Methode Radiomusik aus einem nur gezeichneten Radio-Apparat erschallen zu lassen.
Die Preise der wenigen angebotenen DVD’s und Gimmicks waren durchweg angemessen.
Mittwoch, den 17.3.
Einen Tag nach dem Seminar fand ein Workshop von Geoff Williams statt, der außerhalb der Zirkelveranstaltungen lief aber für alle OZ-Mitglieder angekündigt war. Drei OZ-Mitglieder und ein Interessent erlernten dabei unter anderem verschiedene Münzgriffe und eine darauf aufbauende Routine.
Es wurde sehr intensiv gearbeitet, und es zeigte sich wieder einmal, dass kleine Lerngruppen und nur wenige Effekte/Routinen effektiver sind als die üblichen Seminare
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Warum hat der Mann denn ein Radio in der Hand?
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The Ambitous Card - 01.03.2010
An diesem Montag war die sog. „Ehrgeizige Karte“ das Thema. Der Abend war in gewohnt souveräner Art von Stefan und Andreas vorbereitet und sehr gut besucht. Es wurden von ihnen und unterschiedlichen Zauberfreunden einige Routinen vorgestellt, sowie deren Vor- und Nachteile und die verschiedenen Phasen, Abläufe und Abschluss-Effekte diskutiert.
In zwei Gruppen wurde anschließend versucht zwei einfache Routinen zu erlernen, und bis weit nach Mitternacht wurde noch gefachsimpelt. Ein durchwegs unterhaltsamer und lehrreicher Zirkelabend.
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Nachruf Helmut Meißner
Unser ältestes Ortszirkelmitglied Helmuth Meißner (Presto) lebt nicht mehr.
Im Alter von 95 Jahren verstarb er in einem Altenpflegeheim in der Nähe seines früheren Wohnortes. Seit 1946 gehörte Helmuth dem Magischen Zirkel von Deutschland und dem OZ Frankfurt an. Neben seinem Beruf als Pharma-Vertreter löste er gerne Kreuzworträtsel und spielte begeistert Schach. Seine ganze Leidenschaft jedoch galt der Zauberkunst. Unzählige OZ-Veranstaltungen hat er in den vielen Jahren seiner Mitgliedschaft aktiv unterstützt. Unvergessen bleibt der Spruch, wenn er sein „volles Haar“ kämmen wollte: „Dresden“ so oder so - „Chemnitz“ eh nix mehr… - unvergessen aber auch seine Vorführung des „Zwei-Männer-Tricks“, den er noch anlässlich seines 90. Geburtstages im Rahmen einer Ortszirkelfeier, sowie an seinem 93. Geburtstag in der Schweiz professionell zum Besten gab. Auch eigene Ideen und selbstgebaute Requisiten, wie z.B. seine „färbende Klobrille“ waren oft für einen Lacher gut.
Sein stets freundliches und bescheidenes Wesen bescherte ihm und seiner bereits verstorbenen Frau Rosel viele Sympathien und damit verbundene langjährige Zauberfreundschaften. Dadurch war er nicht nur in seiner Heimat, sondern auch in seinem geliebten Urlaubsland Schweiz mit Mitgliedern des MRS eng verbunden.
Helmuth war viele Jahre Ehrenmitglied im Ortszirkel Frankfurt und mit großen Respekt nehmen wir Abschied von einem echten Zauberfreund, der die letzten beiden Jahre tapfer und würdevoll sein Leiden ertragen hat.
Für den Ortszirkel Frankfurt
Manfred Geiß
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Helmut Meißner
(1914 - 2009)
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OZ - Wiesbaden besucht den OZ - Frankfurt 16. November 2009
Ein reger Austausch über bisherige gemeinsame Aktionen ( z.B. Cafe-Flot, Nacht der Wunder) und eine zukünftige Zusammenarbeit entstand mit den Vertretern des Ortszirkels Wiesbaden. Gezaubert wurde wenig, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Auf jeden Fall wurden eine Wiederholung bzw. ein Gegenbesuch in Wiesbaden schon mal vereinbart ohne einen Termin dafür fest zu legen.
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Seminar mit Docc Hilford 04. November 2009
Neben den Tricktechniken waren vor allem die Vorüberlegungen, wie aus eigentlichen Zauberkunststücken mentale Nummern gemacht werden können sehr interessant und aufschlussreich.

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Seminar mit Docc Hilford
(Vielen Dank an Rudolf Kneuer für die Bilder)
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Seminar mit Dirk Losander 02. November 2009
Nach wie vor der Schwebeexperte schlechthin. Es wurden unterschiedliche Möglichkeiten insbesondere im Close-Up-Bereich Loops zu benutzen erklärt und anschaulich gemacht. Neben seiner bekannten Daumenfessel spielte dann auch die Seifenblasenschwebe zu Musik die Hauptrolle des Abends. Alle Fragen zu Flüssigkeit, Fäden, Fadenführung und Hilfsmitteln konnten kompetent beantwortet werden.
Bis lange nach Mitternacht wurde nach dem offiziellen Teil noch gefachsimpelt.

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Seminar mit Dirk Losander
(Vielen Dank an Rudolf Kneuer für die Bilder)
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Seminar mit Helder Guimaraes 19. Oktober 2009
Das Seminar beinhaltete zwar ausschließlich Kartenkunststücke und es gab erfreulich wenig zu kaufen, aber trotzdem -oder gerade deshalb?- war es erstaunlich gut besucht. Und das zu Recht!
Für Kartenzauberer mit Sicherheit eine sehr lohnenswerte Veranstaltung, aber auch für alle anderen Anwesenden da einige der hinter den Routinen stehenden Theorien über Präsentation, Tempi bei der Vorführung, und Finessen der Missdirection durchaus auch auf weitere Gebiete der Zauberkunst übertragbar sind.

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Seminar mit Helder Guimaraes
(Vielen Dank an Rudolf Kneuer für die Bilder)
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Stand-up Kunststücke ohne Zuschauerbeteiligung 05. Oktober 2009
Zu Beginn des Abends ließen die anwesenden 20 Zirkelmitglieder den Eintageskongress noch einmal Revue passieren, und es kam zu einem sehr fruchtbaren und konstruktiven Meinungsaustausch.
Anschließend wurden die theoretischen Aspekte von Stand-Up-Zauberkunststücken erörtert, die man vor einem Publikum vorführen kann, dass nicht in die Handlung eingebunden wird.
Anhand einiger praktischer, vorgeführter Beispiele konnten sowohl die Gemeinsamkeiten solcher Kunststücke als auch deren Grenzen und Möglichkeiten aufgezeigt werden.
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Magie Exquisit 26. September 2009
Mit „Großes Topp und kleiner Flopp“ könnte diese Veranstaltung in Kurzfassung überschrieben werden.
Ein von allen Anwesenden hoch gelobtes Programm, gute Künstler, sehr moderate Preise, zufriedene Händler sowie eine reibungslose Organisation und strahlend schönes Wetter machten aus diesem Tag einen wirklich exquisiten.
Bedauerlicherweise blieb die Besucherzahl – und hier sei mal ausdrücklich auf die nur mittelmäßige Resonanz der OZ-Mitglieder hingewiesen- hinter den Erwartungen zurück.
Da wir aber inzwischen wissen, woran es konzeptionell lag und es ja auch ein erstes kleines Experiment an neuer Spielstätte, mit begrenztem Platzangebot und in der breiten Öffentlichkeit relativ unbekannten Künstlern war, kann es durchaus sein, dass es eine Weiterführung der Reihe „MAGIE-exquisit“ mit verbessertem Konzept geben wird.
Auf jeden Fall ist sicher: wer nicht da war, hat einen wunderbaren Tag verpasst.
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Rezensionen 21. September 2009
Es wurden Bücher, Kunststücke, Videos und Routinen besprochen die in den zirkelfreien Sommermonaten entweder erschienen sind, oder einem der Anwesenden erstmals bekannt wurden. Ein sehr informativer Abend sowohl für Neulinge als auch „alte Hasen“. |
Die FAZ im Ortszirkel 07. September 2009
An diesem Abend hatten wir als Gast einen jungen Reporter der FAZ der sich sehr interessiert zeigte, lange da blieb um möglichst viel an Informationen aufzunehmen. Es wurden sehr intensive Gespräche geführt, kleinere Kunststücke vorgeführt und einiges an Theorien zur Zauberkunst erklärt und erörtert. Der Kontakt wird auf jeden Fall weiterhin bestehen bleiben und wir konnten den Journalisten auch zu unserer Veranstaltung „MAGIE-exquisit“ einladen. Ein ausführlicher Artikel wird schon sehr bald erscheinen.
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Zirkelabend vom 15.06.09
"Hemmungslos"...
…gings beim letzten Zirkeltreffen vor der Sommerpause nicht grade zu, aber es war ein unterhaltsamer Abend in relativ kleinem Kreis an dem nicht nur zwei Anwärter wieder kurze Routinen vorführten.
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Zirkelabend vom 01.06.09
Seminar mit Patrik Kuffs
Ein sehr abwechslungsreiches Seminar wurde an diesem Abend geboten. Von reiner Close-Up-Zauberkunst bis hin zu Bühnenroutinen wurden auf sehr unterhaltsame Art verschiedene Kunststücke und deren Hintergrund vorgestellt und erklärt. Besonders zu erwähnen ist ein sehr günstiges Seminarheft mit DVD zum Metallverbiegen und einigen Gimmicks.
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Zirkelabend vom 18.05.09
Die Veranstaltung mit Michael Schneider kann trotz des etwas anderen Inhaltes und Formats als durchaus gelungen bezeichnet werden. Pünktlich begann die Lesung aus seinem Roman "Das Geheimnis des Cagliostro". Knapp 30 Personen (Zirkelmitglieder und Partner/-innen) erlebten neben der auszugsweisen Textvorstellung sowie kleinerer Zauberkunststücke einen Autor, der in oftmals launigen Worten die gesellschaftlichen Hintergründe der damaligen Zeit schilderte, diese auch teilweise in Bezug zur aktuellen Situation stellte und viele sehr gut recherchierte Details aus dem Leben und Umfeld des Cagliostro zum Besten gab.
Volker Huber steuerte zum Thema "Cagliostro" ebenfalls kleinere Anekdoten und einige Stiche und Zeichnungen bei.
Das es nach knapp 2 Stunden Lesung zu einem wahren Run auf die mitgebrachten Exemplare des Buches kam, lag mit Sicherheit nicht nur am ausgesprochen günstigen Preis der Taschenbuchausgabe, sondern zeigte, dass nicht nur Trickbeschreibungen, DVD's und Routinen im Interessenfocus der Zirkelmitglieder stehen.
Bis Mitternacht wurden dann noch sehr angeregt verschiedene Aspekte der schriftstellerischen Tätigkeit und aktuelle Zeitgeschehnisse diskutiert.
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 Lesung mit Michael Schneider
(Vielen Dank an Rudolf Kneuer für die Bilder)
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Zirkelabend vom 04.05.09
Seminar mit "Juno"
Wieder einmal eines der sehr guten Seminare.
Schwerpunkt war wie angekündigt die Rollen-/Figurfindung und Aufrechterhaltung. Auch die Kunststücke waren alle ausgefeilt und praxistauglich. Der während des Seminars konsequent durchgeführte Wechsel zwischen gespielter Bühnen-Rolle und Seminarleitung machte die von Juno praktizierten Techniken der Rollenfindung sehr anschaulich.
Die Kunststücke waren allesamt mit Junos persönlichem und erarbeiteten Touch ausgestattet, aber bei intensiver Beschäftigung damit trotzdem für die Allgemeinheit nachvollziehbar und bestimmt auch praktisch umsetzbar.
Die Kosten für Gimmicks, Props und Literatur waren angemessen.
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 Junoseminar
(Vielen Dank an Rudolf Kneuer für die Bilder)
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Zirkelabend vom
20.04.2009
Zaubern mit Flüssigkeiten…
… hieß das Thema des Abends. Leider wurden einige der angedachten Präsentationen nicht rechtzeitig fertig, bzw. mussten Teilnehmer kurzfristig absagen. So traf sich zwar nur ein relativ kleiner Kreis, dem unterschiedliche Requisiten zum Zaubern mit Flüssigkeiten vorgestellt wurden. Die dahinter stehenden Prinzipien wurden anschließend diskutiert und einige chemische Zusammenhänge zu Flüssigkeitsfärbungen wurden erörtert.
Zum Abschluss des Abends wurden noch verschiedene Aspekte des Chop-Cups erörtert. |
Zirkelabend vom
17.04.2009
Seminar mit Aldo Columbini
Obwohl ein Freitagabend immer viele andere Alternativen bietet, fanden 29 Interessierte den Weg ins Zirkellokal um Aldo & Rachel Colombini als Seminarleiter zu erleben.
Die mit den Namen verbundenen hohen Erwartungen konnten die beiden allerdings nicht in allen Belangen erfüllen.
Trotzdem bildeten einige der präsentierten Kunststücke eine gute Basis zur Weiterentwicklung und das sympathische Auftreten der Seminarleitung in Verbindung mit einer gehörigen Portion Humor machten vieles wieder wett. |
Zirkelabend vom
06.04.2009
FOTOTERMIN für das Mitgliederverzeichniss und Je-Ka-Mi- Zaubern
Unser Anwärter Olaf M.- H. gab allen, die es noch nicht geschafft haben für das neue Mitgliederverzeichnis ein Foto von sich zu organisieren, die Gelegenheit dies nachzuholen. In einem Bereich der Zirkelräumlichkeiten wurde eine kleine, studioähnliche Situation geschaffen.
Im anderen Raum wurde in der Zwischenzeit kräftig gezaubert. Das setzte sich dann auch noch lange nach Abschluß der Fotoaufnahmen fort. |
Zirkelabend vom
02.03.2009
Dieser Zirkelabend stand ganz unter dem Stern des großen Magiers Juan Tamariz. Andreas Fleckenstein hatte sich (erneut!) sehr gut vorbereitet und referierte über verschiedene Klassiker des Künstlers, so beispielsweise über Five Points of Magic, Magic Way, und Verbal Magic. Hier kamen viele der wunderbaren Techniken zur Sprache, die sich natürlich nicht nur auf Kartenmagie beschränken: das Kreuzen des Blickes, das systematische Ausschalten von Lösungsversuchen der Zuschauer, die ständigen Klapse für den störrischen Esel namens Logik bis er endlich den Regenbogen sehen kann ... Ein besonderer Gewinn war die Anwesenheit von Pit Hartling, der einen engen Bezug zu Tamariz hat. Neben den ergänzenden Ausführungen sprach er über das künftige Buch "Rainbow" und die geheimnisvollen sieben Schleier. Vieles regte zum Denken an; mir ist vor allem das Streben nach Wahrhaftigkeit in Erinnerung geblieben oder auch Dai Vernons elfphasige Ambitious-Card-Routine. Filmaufnahmen und Texte des spanischen Kartenkünstlers rundeten den gelungenen Abend ab. Wer wollte, konnte eine DVD mit Texten und Videos für € 1 erwerben. Herz, was willst Du mehr. Ein sehr inspirierender Abend; Chapeau den Referenten und dem eigentlichen Star des Abends: Juan Tamariz.
Hier nun noch die Beschreibung von Stefan Sprenger zu diesem Abend:
Andreas war so lieb und hat extrem viel Arbeit investiert und für alle eine DVD gebrannt mit den ganzen Inhalten und noch viel mehr! Er hat die verschiedenen Bücher von Tamariz vorgestellt und ist aus jedem Buch auf ein Kapitel eingegangen und zwar der Blick aus „Die 5 magischen Punkte“. Aus „The Magic Way“ hat er kurz das Konzept umrissen, wobei sich Pit öfter zu Wort gemeldet hat da er in unserem Zirkel wohl derjenige ist, welcher die meiste Zeit mit Juan Tamariz verbracht hat und am meisten über den guten Mann weiß. Weiterhin haben wir uns die Vorführungen von der „Total Coincidence“ angeschaut und die Vorführung einer Version von „Three Card Monte“ die Juan bekannt lustig und täuschend vorführt!
Weiterhin haben wir ein Kunststück aus dem neusten Buch von Juan gezeigt bekommen oder besser uns selbst gezeigt . Die Routine kommt aus dem Buch „Verbal Magic“ in dem es um Kunststücke geht die man entweder über das Telefon, Radio oder mit dem ganzen Publikum machen kann! Dann war Pit noch so nett und hat einen kleinen Ausblick auf das noch ausstehende Werk von Juan gegeben: „The Magic Rainbow“ ... das Buch ist schon seit vielen Jahren angekündigt und wird zur Zeit auch von Steven Minch vorangetrieben, aber die Mühlen in Spanien mahlen deutlich langsamer als wir das gerne hätten! Viele der Theorien hat Juan in dem Circular der Zeitschrift der Escuela Magia de Madrid veröffentlicht und referiert auch bei seinen Seminaren darüber.
Abschließend zu diesem Thema noch ein Hinweis von Andreas: folgender Link führt euch zu einem youtube-Video. Das erste Kunststück diese Videos wurde beim Zirkelabend erklärt und besprochen: http://www.youtube.com/watch?v=Ea=mjJToBM4 |
Zirkelabend vom
16.02.2009
Wie macht der das?"
Wie nähert man sich den Lösungen von gesehenen, einem selbst aber unbekannten Kunststücken.
Dazu hatte Andreas einige Videos mitgebracht, die dann über einen Beamer auf die Leinwand projeziert wurden, um sie anschließend gemeinsam zu analysieren und mögliche Lösungsvorschläge für die Tricktechniken zu besprechen.
Es zeigte sich, dass Teamarbeit bei so einem Vorgehen viele Vorteile bringt, da unterschiedliche Zauberer unterschiedliche Wissensstände haben, und das Zusammentragen zu sehr hochwertigen Synergieeffekten führt. |
Zirkelabend vom 02.02.09
Der gestrige Abend war von 17 Zirkelmitgliedern, einem Anwärter und einem Gast sehr gut besucht, und überwiegend Andreas F. und Kay Sch. stellten viele Kneipenwetten, Gagspiele, Knobeleien, optische Täuschungen und lustige Gimmicks vor. Wer nicht dabei war, hat mit Sicherheit einiges Brauchbare, insbesondere für Impromptu-Vorführsituationen im kleinen Kreis, versäumt.
Für alle die diesen Abend nicht dabei sein konnten nachfolgend ein Link zu einem Video, dass bei den Zirkelmitgliedern für große Verblüffung gesorgt hat. Einfach zuschauen, auch wenn das Video englisch ist, versteht man um was es geht (eine Karte ändert die Farbe der Rückseite). Wichtig: das Video bis zum Ende ansehen!
Hier der Link: The Colour Changing Deck
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 Andreas zeigt (mit Waso als Assistentin) "The Power of Darkness", ein Kunstück von Mike Caveney.
Die Zuschauer sind begeistert, können dies aber nicht so richtig zeigen.
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